+++ BW Wulfen 3:1 1. Herren +++

Die Überlegenheit siegte


 

So unterlegen wie Barkenberg gestern in Wulfen war schon lange kein Teilnehmer der Mutter aller Derbys mehr. Durch eine gute erste Hälfte legten die Blau-Weißen von Detlef Albers den Grundstein für das 3:1, nur für wenige Momente geriet der Sieg in Gefahr.Hätte Patrick Floß seinen Kopfball in dieser 72. Minute beim Stand von 1:3 aus Barkenberger Sicht nur weniger Zentimeter tiefer platziert, die Gäste wären Liverpool-gleich wie der Phönix aus der Asche gestiegen. So ging aber nur ein kurzes Raunen über den Wittenbrink, gefolgt von einer energischen Ansage des Wulfener Coaches Albers an seinen Kapitän Aydin Nagel, die Zügel doch bitte nicht ganz so heftig schleifen zu lassen. Eine Aufholjagd wäre packend, aber sicher nicht verdient gewesen, dafür waren die Hausherren über weite Strecken der Partie zu dominierend. Dabei kam GW eigentlich gut in die Partie, Albinat Packolli prüfte schon nach zwei Minuten Keeper Christian Maag. Doch immer wenn das Team von Arek Knura an diesem Samstag zum Schlag ausholte, konterte Wulfen umso heftiger. Im direkten Gegenzug zur ersten Möglichkeit fiel der erste blau-weiße Tiefschlag, nach schöner Vorarbeit des starken Danny „Sahne“ Lützner hielt Sebastian Bruns nur noch den Fuß zur Führung hin.Minute 21, das gleiche Muster: Auf der einen Seite parierte Maag einen Freistoß von Patrick Stadler, auf der anderen Seite holte GW-Keeper Mike Range an der Torauslinie unnötig Dominik Pawlak von den Beinen. Elfmeter, Pascal Czapka, 2:0, Vorentscheidung gefallen. Arek Knura hob im Anschluss an der Seitenlinie beschwörend die Hände gen Himmel, doch das Wunder blieb aus. Ganz im Gegenteil, stattdessen packte Wulfens Danny Lützner den Hammer aus und versenkte kurz nach Wiederanpfiff den Ball aus 27 Metern im Winkel. Die Gegenwehr der Gäste fiel überschaubar aus, passend dazu fiel das 1:3 durch Patrick Floß (70.) aus dem Gewühl heraus. Sein folgender Kopfball ging über das Gehäuse und die Barkenberger ergaben sich endgültig in ihr Schicksal.


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